Berufsunfähigkeitsversicherung Testsieger

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist keine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung. Viele Menschen denken, dass der Staat für einen sorgt, wenn man berufsunfähig ist. Natürlich kümmert lässt der Staat berufsunfähige nicht ganz ohne Hilfe, jedoch sollte man sich auf diese Hilfe nicht beschränken. Im Falle der Berufsunfähigkeit zahlt der Staat dem Betroffenen eine Erwerbsminderungsrente. Diese ist aber so gering, dass man davon schwerlich leben kann.

Der Höchstsatz beträgt gerade einmal 750 Euro. Mit diesem Geld kann man nicht mal die Miete in einer Stadtwohnung bezahlen. Wie soll man sich und seine Familie von diesem Geld über die Runden bringen? Da das unmöglich ist, sollte man sich selbst um eine Alternative kümmern: Hier empfiehlt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Abgekürzt findet man hierfür auch oft die Bezeichnung BU- Versicherung. Wenn Sie nun meinen, Sie seien fit und gesund und brauchen so etwas nicht, dann werden Sie aufgrund der folgenden Zahlen erschrecken: Statistisch gesehen ist jeder 4. Mensch gezwungen, seinen Beruf aufgrund von Berufsunfähigkeit vorzeitig zu beenden. Diese Zahlen erschrecken und man stellt sich unweigerlich die Frage: Warum gibt es so viele Menschen, die berufsunfähig werden?

Was sind die Gründe für Berufsunfähigkeit? Die zwei Hauptursachen für Berufsunfähigkeit sind Probleme mit dem Rücken und Probleme im psychischen Bereich. Wie Rückenprobleme entstehen können, brauch nicht genauer erläutert werden. Eins sei hier nur gesagt: In vielen Fällen kann Sport helfen, Rückenprobleme zu verhindern. Gegen psychische Probleme ist man selbst meist machtlos. Natürlich gibt es Übungen und ähnliches, die einem helfen können, doch ob man als Lehrer später an Burnout scheitert, das kann man am Anfang seiner Karriere nicht wissen. Genauso machtlos ist man gegen Krebserkrankungen und Unfälle. Auch diese beiden Ursachen führen oft in die Berufsunfähigkeit.

Gerade ein Unfall kann jeden Menschen überall treffen. Da hilft die Fitness und Gesundheit wenig. Und was machen Sie, wenn Sie von heute auf morgen plötzlich nicht mehr fähig sind, Ihren Beruf auszuüben? Was wird aus Ihnen und Ihrer Familie? Wenn Sie Versicherter in einer BU- Versicherung sind, dann können Sie dem Schicksal der sonst sicheren Armut entgehen. Im Versicherungsfall zahlt Ihnen die BU- Versicherung nämlich eine monatliche Rente. Die Höhe dieser Rente vereinbaren Sie vor Abschluss des Vertrages, wonach sich natürlich auch die monatlichen Beiträge richten.
Zu klären bleibt noch, was genau der Versicherungsfall ist. Die meisten Versicherungen sehen den Versicherungsfall dann als eingetreten, wenn der Versicherte nicht mehr fähig ist, seinen erlernten Beruf auszuüben. Wenn er jedoch zu mehr als 50 Prozent in der Lage ist, seinen erlernten Beruf auszuüben, gilt das meist nicht als Versicherungsfall. Bei 50 Prozent oder weniger ist allerdings der Versicherungsfall eingetreten. Bedingung ist allerdings, dass der Versicherte diese Berufsunfähigkeit seit mindestens 6 Monaten ununterbrochen beibehalten hat. Nach 6 Monaten wird dann der Fall von der BU- Versicherung geprüft und dann erhält der Versicherte seine monatliche Rente.
Sehr wichtig ist, dass Sie vor dem Vertragsabschluss ganz genau das Kleingedruckte lesen. Lassen Sie sich nicht unter den Tisch ziehen, denn gerade im Bezug auf den Eintritt des Versicherungsfalles, gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern. Wenn Sie sich überfordert fühlen, dann kann auch ein unabhängiger Versicherungsberater Gold wert sein. Wählen Sie nicht die erstbeste Versicherung, sondern informieren Sie sich genau und vergleichen Sie. Im Versicherungsfall wird die Mühe belohnt.